Was tun, wenn jemand mit deinem Kind schimpft

Was tun, wenn jemand mit deinem Kind schimpft

Das Letzte, was man als Eltern sehen möchte, ist, dass ein anderer Erwachsener mit deinem Kind schimpft. Es bringt dich in Wut und du wirst von negativen Emotionen überrannt, und es gibt einen vollkommen normalen evolutionären Grund für diesen intensiven Zustand.

Es signalisiert im Grunde genommen dem uralten Reptilienteil deines Gehirns, dass uns Gefahr droht. Deine Herzfrequenz steigt, Hormone überschwemmen dein System und die „Flucht- oder Kampfreaktion“ setzt ein.

Es ist jedoch wichtig, besonnen zu bleiben und die Situation höflich und konstruktiv anzugehen.

Wir möchten dir 7 Schritte vorstellen, die du unternehmen solltest, wenn jemand dein Kind auf unerwünschte Weise diszipliniert.

1. Mache auf deine Anwesenheit aufmerksam

Erstens, sich in der Situation zu behaupten, verändert die Dynamik des Gesprächs völlig. Dein Kind fühlt sich sicher und beschützt, da der gegnerische Erwachsene respektvoller gegenüber jemandem seines Alters sein muss – er ist jetzt nicht die letzte Autorität der Situation.

Du kannst diese Technik ausprobieren: die Haltung und Körperhaltung der anderen Person nachzuahmen. Dies wird als Aufbau eines Rapports bezeichnet und ist ein wirkungsvoller Weg, um potenzielle Konflikte zu lösen und aufrichtig und vertrauenswürdig zu erscheinen.

Was tun, wenn jemand mit deinem Kind schimpft

2. Beurteile die Situation, bevor du reagierst

Wut ist niemals ein weiser Ratgeber, daher ist es entscheidend, dass du dich beruhigst und die Situation logisch angehst. Verschnaufe und sammele Informationen über die ganze Tortur.

Es ist durchaus möglich, dass dein Kind im Unrecht ist: dass es ein anderes Kind geschlagen hat, jemandes Eigentum zerstört hat, sich im Unterricht schlecht benommen hat usw.

Dein Impuls ist vielleicht, die andere Person anzugreifen, aber es ist hilfreich, darüber nachzudenken, was du in der Situation getan hättest, wenn die Rollen vertauscht gewesen wären.

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3. Gib deinem Kind das Gefühl, verstanden zu werden

Die ganze Situation kann dazu führen, dass sich dein Kind desorientiert oder verängstigt fühlt. Es ist wichtig, geduldig mit deinem Kind zu sein und ihm das Gefühl zu geben, dass seine Gefühle verstanden und bestätigt werden.

Gehe auf ihre Augenhöhe und bitte sie zu erklären, was sich entwickelt. Halte dich an dieser Stelle mit deinem Urteil zurück und höre dir ihre Interpretation der Ereignisse an.

Wenn sich das Kind verstanden fühlt, wird es eher verstehen, was du zu sagen hast, und sein Verhalten in Zukunft überdenken.

4. Sei direkt mit der anderen Person

Direkt mit jemandem zu sein, ist oft gleichbedeutend mit Unhöflichkeit und Gleichgültigkeit. Aber um den heißen Brei herumzureden führt regelmäßig zu mehr Schaden als Nutzen.

Sei offen mit der anderen Person. Informiere sie höflich darüber, dass du der Meinung bist, dass die Disziplinierung deines Kindes ausschließlich deine Sorge ist, und dass du es begrüßen würdest, wenn sie sich nicht in die Situation einmischen würden.

Du kannst auch vorschlagen, dass sie die Situation mit vertauschten Rollen betrachten – dass du derjenige bist, der mit ihrem Kind schimpft (im Falle, dass sie selbst Kinder haben).

Direkt zu sein erfordert ein gewisses Maß an Durchsetzungsvermögen, während du diplomatisch, ruhig, ehrlich und aufgeschlossen gegenüber der Situation bist.

kind diszipliniert

5. Verwende Humor

Wenn du rot siehst, denkst du als letztes daran, Witze zu machen. Aber Humor hat eine großartige Fähigkeit, schwierige Situationen zu zerstreuen und Stress abzubauen. Wenn du einen unbeschwerten Witz erzählst, können sich die Menschen um dich herum sofort dir näher fühlen.

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Es kann auch dazu beitragen, die Dringlichkeit und Ernsthaftigkeit des Ereignisses zu mindern und allen Beteiligten eine neue Perspektive auf den Stand der Dinge zu geben.

Natürlich musst du mit den spezifischen Witzen, die du machst, vorsichtig sein. Einige Arten von Humor können sarkastisch und herabsetzend wirken und die Dinge definitiv verschlimmern.